Talente, Mut und große Begeisterung – Die Talentshow der Rupert-Mayer-Schule fasziniert Groß und Klein

Schon Tage vor der eigentlichen Talentshow der Sekundarstufe der Rupert-Mayer-Schule war die Vorfreude deutlich spürbar. Auf dem Pausenhof sah man immer wieder Schülerinnen und Schüler tanzen, proben oder singen. Im Schulhaus wurden Kunstwerke vorbereitet, ausgewählt und für die Ausstellung angeordnet. Eine Mischung aus Spannung, Neugierde und Aufregung lag in der Luft.

Am Dienstag, den 05.05.2026, war es dann endlich so weit: Um 18.30 Uhr öffneten sich die Türen zur Talentshow der Klassen 5 bis 8. Bereits vor dem Musiksaal empfing der Förderverein die Gäste mit leckeren Snacks und Getränken. Neu in diesem Jahr war der künstlerische Rahmen der Veranstaltung. Noch bevor die Zuschauer den Saal betraten, durften sie an einer Vernissage teilnehmen und Bilder der 6ten Klassen betrachten, die auf Leinen im gesamten Eingangsbereich angebracht waren.  Besonders beeindruckend waren farbenfrohe Blumensträuße und Naturbilder nach dem Vorbild des berühmten Impressionisten Claude Monet. Die Besucher betrachteten die Bilder aus nächster Nähe, kamen miteinander ins Gespräch und stimmten sich so auf den Abend ein.

Kurze Zeit später baten die beiden Moderatoren Hannes Staiger und Jakob Kaufmann das Publikum in den Musiksaal. Mit viel Humor, Charme und einer guten Portion Schlagfertigkeit führten sie durch das abwechslungsreiche Programm. Den Auftakt machte die Bläserklasse unter der Leitung von Fabian Zepf. Mit den Stücken „Ist ein Mann in Brunnen g’fallen“, „Kuckuck, Kuckuck, Kuckuck ruft’s aus dem Wald“ und „Oh when the saints go marchin in“ bewiesen die jungen Musikerinnen und Musiker gutes Können. Besonders bemerkenswert: Die Bläserklasse besteht erst seit kurzer Zeit. Umso größer war der Applaus für ihren gelungenen Auftritt.

Anschließend präsentierten Janne und Hannes aus der Klasse 6a eine Biographie des Malers Claude Monet und gaben dem Publikum spannende Einblicke in dessen Schaffenswelt. Gleichzeitig erklärten sie den Zusammenhang zu den ausgestellten Bildern im Foyer. Trotz sichtbarer Nervosität zeigten die beiden großen Mut und meisterten ihren Vortrag souverän vor den zahlreichen Zuschauern.

Richtig schwungvoll wurde es danach mit den „Crazy Girls“ der Klasse 5c unter Leitung von Werner Schäffer. Zu dem Song „Crazy in Love“ präsentierten die Schülerinnen nicht nur einen Tanz, sondern beeindruckten zusätzlich mit akrobatischen Einlagen wie Rückwärtsrädern und anspruchsvollen Turnübungen. Das Publikum staunte über die schwindelerregenden Bewegungen und belohnte die Gruppe mit begeistertem Applaus.

Auch Literatur und Kreativität fanden ihren Platz auf der Bühne. Im Deutschunterricht bei Alexandra Waldrich beschäftigt sich die sechste Klasse derzeit mit dem Buch Der König von Narnia. Passend dazu wurde zunächst der Inhalt des Werkes vorgestellt. Danach lasen Rosalie, Gewinnerin des Vorschulwettbewerbs, und Alexandra Waldrich kreative Texte der Schülerinnen Pia und Lara vor. In den fantasievollen Geschichten gelangen die Ich-Erzählerinnen – ähnlich wie die Figuren aus Narnia – durch einen Schrank in fremde Welten und müssen dort spannende Abenteuer bestehen. Das Publikum lauschte aufmerksam und ließ sich von den kreativen Ideen mitreißen.

Für beste Stimmung sorgte anschließend die Klasse 6b mit ihrem Tanz „Waka Waka – This Time for Africa“ unter der Leitung von Alexander Job. Schnell sprang die gute Laune auf den gesamten Saal über. Nicht nur auf der Bühne wurde getanzt – überall im Raum bewegten sich Zuschauerinnen und Zuschauer im Rhythmus der Musik. Links, rechts oder mitten im Publikum entstanden kleine Tanzgruppen, die den Musiksaal in eine einzige große Party verwandelten.

Im weiteren Verlauf stellten Claire und Lenja aus der Klasse 8b die Kunstwerke ihrer Klasse vor. Unter den Themen „OP-Art“, „Unsere Erde“ und „Neurographik“ präsentierten sie beeindruckende Arbeiten und erklärten gleichzeitig deren Hintergründe. Besonders faszinierend war die sogenannte OP-Art, bei der Kugeln scheinbar dreidimensional aus dem Bild heraus in den Raum fallen. Auch die Verbindung von Psychologie und Kunst in der Neurographik begeisterte viele Besucher. Unter dem Thema „Unsere Erde“ entstanden Werke rund um Planeten, Weltall und Karten, die im Zusammenhang mit dem vernetzten Unterricht gestaltet wurden. Spannend war dabei auch der Bezug zur aktuellen Artemis-II-Mission zum Mond.

Den emotionalen Abschluss der Talentshow bildete das gemeinsame Singen der Klassen 5a und 5c. Begleitet von Werner Schäffer am Klavier sangen die Kinder „Michel aus Lönneberga“, „Idas Sommerlied“ und „Ich lieb’ den Frühling“. Viele Zuschauer summten oder sangen leise mit und sorgten für einen stimmungsvollen Ausklang des Abends.

Am Ende war deutlich zu spüren, wie erleichtert und stolz die Schülerinnen und Schüler auf ihre Leistungen waren. Überall sah man strahlende Gesichter. Die Talentshow der Rupert-Mayer-Schule war nicht nur ein Abend voller Musik, Tanz und Kunst, sondern auch ein Abend voller Mut, Kreativität und Gemeinschaft. Besonders das neue Konzept mit der Vernissage zeigte, wie vielfältig die Talente der Sekundarstufe sind. Schon jetzt freuen sich viele auf die nächste Talentshow im kommenden Jahr.

Suche